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WOLFGANG CIMERA

 

Wolfgang Cimera besuchte in Nordrhein-Westfalen die Schule, bevor er an der Universität zu Köln 1992 sein Studium der Volkswirtschaftslehre abschloss. Direkt im Anschluss arbeitete er für das holländische Medienunternehmen John van de Ende Productions, später Endemol Deutschland. In dieser Zeit erhielt er umfassende Einblicke in die verschiedensten Bereiche der Fernsehbranche. Neben seiner Tätigkeit als Produktionsleiter für Projekte wie „Notruf“ (Magazin), „Die Wache“ (Serie), „Unter einer Decke“ (Sitcom), „Mit einem Bein im Grab“ (Serie), für diverse Shows und viele weitere fiktionale Formate, war er ebenfalls in der Herstellungsleitung tätig und für die damals noch neue Einführung der digitalen Postproduktion in der Firma verantwortlich.

Die Etablierung der privaten Sender im Fernsehmarkt gab ihm Gelegenheit, Teil dieser aufregenden Entwicklung zu sein. Wolfgang Cimera war von 1992 – 1999 unmittelbar an der Entstehung damals noch neuer Genremischformen beteiligt, die heute eine Selbstverständlichkeit auf deutschen Bildschirmen darstellen: Reality-TV, Doku-Drama oder auch deutsche Sitcom. Ebenfalls in diese Zeit fiel eine neunmonatige Tätigkeit beim ORF in Wien.

1999 entschied sich Cimera, als freier Produktionsleiter zu arbeiten, um seine inhaltlichen Interessen noch stärker umsetzen zu können. Er betreute fiktionale Formate wie „Zechenblues“ (Serie), „Nesthocker“ (Serie), „Soko-Köln“ (Serie), „Späte Rache“ (Fernsehfilm), „Der Freund von früher“ (Fernsehspiel), „Nachtschicht“ / Teil 3, 4, 5 (Reihe), „Mein Leben und ich“ (Serie), „Hella und Dirk“ (Sitcom), Kommissar Stolberg“ (Reihe) u.a.. Neben seiner Tätigkeit als Produktionsleiter war er auch am Kölner Filmhaus für Medienrecht und in der Berufsschule für Medienkaufleute in Köln als Dozent tätig.

Bereits im Jahr 2000 ergab sich eine erste Zusammenarbeit mit Network Movie, die sich in den darauffolgenden Jahren vertiefte. 2006 übernahm Wolfgang Cimera dann die Herstellungsleitung der Network Movie Köln. In den vergangenen drei Jahren zeichnete er in dieser Position unter anderem verantwortlich für so unterschiedliche Projekte wie: „Duell in der Nacht“, „Zeit zu leben“, „Todsünde“ (Matti Geschonneck), „Solo für Schwarz“, „Stralsund – Mörderische Verfolgung“ (Martin Eigler), „Liebe, Babys und ein großes Herz“ / Teil 1 – 4 (John Delbridge), „Lutter“ / Teil 1 – 5 (Thorsten Wacker, Peter F. Brinkmann, Jörg Grünler), „Schade um das schöne Geld“, „Amigo“, „Nachtschicht“ / Teil 3 – 8 (Lars Becker), „Ein verlockendes Angebot“, „Wohin mit Vater“ (Tim Trageser) oder „Die dunkle Seite“ (Peter Kelglevic).

Wolfgang Cimera trat am 01.06.2009 die Nachfolge von Reinhold Elschot an. Gemeinsam mit Jutta Lieck-Klenke wird er die Geschäfte der Firma führen.

Network Movie arbeitet an den zwei Standorten Köln und Hamburg, hat 30 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zahlreiche Freie – in Spitzenzeiten sind es mehr als 500.