Der letzte Weynfeldt

Adrian Weynfeldt stammt aus einer wohlhabenden Familie, ist Experte für Schweizer Kunst, Mitte 50 und Junggeselle. Seine von den Schuhen bis zum Schlafanzug maßgeschneiderte Welt besteht aus einer überschaubaren Zahl an kontrollierbaren Beziehungen und immer gleichen Tagesabläufen. Doch eines Abends treibt ihn das Fehlen einer Olive für seinen Drink aus der Wohnung in eine nahegelegene Bar. Dort begegnet er einer schönen Frau, deren direkte Art und ungeschliffenem Charme Adrian sich nicht entziehen kann. Entgegen seinen Gepflogenheiten nimmt er Lorena mit nach Hause.

Am nächsten Morgen steht sie außerhalb der Balkonbrüstung und will hinunterspringen. Dem ungelenken Weynfeldt gelingt es, sie von ihrem Vorhaben abzuhalten. Von nun an macht Lorena ihn für ihr Leben verantwortlich und verleitet ihn dazu, ihr mehrfach aus finanziellen Engpässen zu helfen. So beginnt er, ihre Schulden bei einem Mann namens Pedroni zu begleichen, von dem Lorena angibt, er sei ein Geldeintreiber. Dann bittet ihn sein alter Freund Dr. Baier um einen unmöglichen Gefallen: Weynfeldt soll eine Fälschung des Gemäldes „Nue devant un Salamandre“ von Felix Vallotton zur Auktion freigeben. Doch was hat Lorena damit zu tun? Und wird Weynfeldt, der bisher mit dem Fälscher- und Erpressermilieu nichts am Hut hatte, der Versuchung widerstehen?

  • Jahr: 2011

  • Länge: 90'

  • Sendedatum: Samstag, 05.01.13, 21:45 Uhr | 3,72 Mio | 12,4 MA

Stab

Drehbuch
Alexander Buresch, nach dem gleichnamigen Roman von Martin Suter

Regie
Alain Gsponer

Kamera
Matthias Fleischer

Szenenbild
Gerald Damovsky

Kostüm
Pascale Suter

Musik
Diego Baldenweg

Schnitt
Gion-Reto Kilias

Produktionsleitung
Sina Schlatter

Herstellungsleitung
Christof Stllhard

Produzent en
Anne Walser, Peter Nadermann

Redaktion
Klaus Bassiner, Wolfgang Feindt (ZDF), Peter Studhalter, Maya Fahrni (SF)


Die Darsteller
Stefan Kurt
Marie Bäumer
Roeland Wiesnekker
Nicholas Ofczarek
Vadim Glowna
Annemarie Düringer
Susanna Fernandes Genebra
Bettina Stucky
Pascal Ulli
und andere