Katie Fforde: Vergissmeinnicht

Die junge New Yorker Ärztin Natalie Wayne ist kurz davor, die Ergebnisse ihrer ambitionierten Forschungsarbeit zu präsentieren. Im Labor, umgeben von MRT`s und DNA-Strängen, hat sie sich schon immer am wohlsten gefühlt. Doch dann ist es ein einziger Anruf, der ihr Leben aus den Angeln hebt: Ein Krankenhaus in Neu-England meldet sich. Ihr Vater Daniel hat sich nach einem Unfall selbst aus dem Krankenhaus entlassen und ist verschwunden. Natalies Mutter Kate, Schauspielerin am Broadway, sieht nicht ein, dass sie wegen ihres Ex-Mannes ihre Theaterproben unterbricht.
Verantwortungsbewusst wie Natalie ist, reist sie in Daniels neue Heimat, um zumindest kurz nach dem Rechten zu sehen. Bei ihrem Vater angekommen, fangen die Probleme jedoch erst an. Denn Daniel, der eigentlich so charismatische und lebenslustige Kleinstadtarzt mit eigener Praxis, heißt seine Tochter so ganz und gar nicht willkommen. Gegen ihren Willen und trotz seiner Gehirnerschütterung arbeitet er weiter in der Praxis und will sie loswerden. Natalie beginnt zu recherchieren und stößt in seinen Patientenakten auf mehrere Fehldiagnosen. Eine der falsch behandelten Patientinnen ist Teenager Alice. Ihr Vater Matthew Bradford ist außer sich, als ein erneuter schwerer Behandlungsfehler Daniels beinahe fatale Folgen hat. Hängen Daniels Aussetzer nur mit dem Unfall zusammen?
Gezwungenermaßen willigt Daniel ein, dass Natalie ihn in der Praxis vertritt. Durch die gemeinsame Zeit, die Vater und Tochter nach Jahren das erste Mal wieder zusammen verbringen, entdecken sie einander neu. Und dabei muss Natalie auch erfahren, dass sie vielleicht nicht die ganze Wahrheit über die Trennung der Eltern kennt. Eine Erkenntnis, die sie schmerzlich trifft und die ganze Familie zwingt, sich endlich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Natalie beginnt, über ihr Leben und ihre eigene berufliche Weichenstellung nachzudenken …

Feelgood-Movies von der Ostküste der USA: Substantielle Themen unterhaltsam erzählt, interessante moderne Charaktere, bewegende Storys, die das urbane Leben in der Großstadt genauso zeigen wie ländliche Sehnsuchtsorte an der Küste: Das macht „Katie Fforde“ als Reihe aus. „Katie Fforde: Vergissmeinnicht“ ist der 18. Film der Sonntagsfilm-Reihe, die seit 2010 erfolgreich im ZDF läuft. Produziert wird „Katie Fforde“ von Network Movie Hamburg, Jutta Lieck-Klenke, Sabine Jaspers. Producerin: Nina Tanneberger. Junior Producerin: Jenny Maruhn. Die Redaktion im ZDF hat Verena von Heereman.

  • Jahr: 2015

  • Länge: 90'

  • Sendedatum: Sonntag, 18.01.15, 20:15 Uhr | 5,60 Mio | 15,2 MA

Stab

Drehbuch
Jörg Tensing, Martina Mouchot, Andy Cremer

Regie
John Delbridge

Kamera
Wedigo von Schultzendorff

Szenenbild
Naomi Schenck

Kostüm
Didra Szugs

Musik
Jens Langbein, Robert Schulte Hemming

Casting
Rebecca Gerling

Editor
Ann-Sophie Schweizer

Produktionsleitung
Christian Krohn

Herstellungsleitung
Roger Daute

Producerin
Nina Tanneberger

Produzentin
Jutta Lieck-Klenke, Sabine Jaspers

Produktion
Network Movie, Hamburg

Redaktion
Verena von Heereman

Die Darsteller
Henriette Richter-Röhl
Rudolf Kowalski
Gudrun Landgrebe
Patrick Rapold
Claudia Rieschel
Daniel Aichinger
Tara Fischer
u.a.