Presseinformationen

„Deutschstunde“ abgedreht

In Schleswig-Holstein, Dänemark und im Studio in Köln hat Christian Schwochow nach einem Drehbuch von Heide Schwochow seine Verfilmung von Siegfried Lenz‘ Roman „Deutschstunde“ inszeniert, zu der jetzt die letzte Klappe gefallen ist. Tom Gronau spielt in der im Nachkriegs-Deutschland spielenden Romanverfilmung den Jugendlichen Siggi Jepsen, der in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben muss. Nachdem er zunächst ein leeres Blatt abgibt, muss er tags darauf in einer Zelle einen neuen Versuch starten. Wie besessen schreibt er seine Erinnerungen an seine Kindheit in einem norddeutschen Dorf auf, in dem sein Vater Ole Jepsen (Ulrich Noethen) als Dorfpolizist eines Tages einem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti) das von den Nazis auferlegte Malverbot überbringen muss, dessen Einhaltung ausgerechnet der elfjährige Siggi (Levi Eisenblätter) mit überwachen soll. Nansen widersetzt sich und hofft dabei ebenfalls auf Siggis Hilfe. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich mehr und mehr zu – und Siggi steht mittendrin, gequält von der Entscheidung zwischen Anpassung und Widerstand.

Weitere Rollen in „Deutschstunde“, einer Produktion von  Network Movie und Senator Film Produktion in Koproduktion mit dem ZDF, haben u.a. Johanna Wokalek, Sonja Richter, Maria Dragus und Louis Hofmann übernommen. Fördergelder gab es von der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der FFA, dem DFFF und der BKMWild Bunch plant den Kinostart für 2019.

Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), Siggi Jepsen (Levi Eisenblätter)

Drehstart für Christian Schwochows DEUTSCHSTUNDE

Hamburg, 23. März 2018 – Regisseur Christian Schwochow („Bad Banks“, PAULA) verfilmt Siegfried Lenz Meisterwerk für die große Leinwand: Diese Woche fiel in Köln die erste Klappe für DEUTSCHSTUNDE. Der vor 50 Jahren erschienene Roman zählt zu den wichtigsten Werken der deutschen Nachkriegsliteratur und besticht gerade jetzt, in Zeiten weltweit wieder erstarkender nationalistischer Tendenzen, durch seine aktuelle Thematik.

„In Zeiten erneut aufkommender autoritärer Strömungen und Tendenzen gewinnt DEUTSCHSTUNDE fünfzig Jahre nach Erscheinen des Buches erneut an Aktualität. Ein Teil der deutschen Gesellschaft hat sich nach rechts bewegt. Wir müssen uns unbedingt weiter mit der autoritären Persönlichkeit auseinandersetzen“, stellt Produzentin Jutta Lieck-Klenke fest, für die DEUTSCHSTUNDE bereits die vierte Verfilmung eines Siegfried-Lenz-Stoffes – nach den ZDF-Fernsehfilmen DIE FLUT IST PÜNKTLICH, DER VERLUST und DER ANFANG VON ETWAS ist.

Vor der Kamera konnte Christian Schwochow ein herausragendes Ensemble versammeln: Ulrich Noethen (HANNAH ARENDT), Tobias Moretti (DAS FINSTERE TAL), Johanna Wokalek (DER BAADER MEINHOF KOMPLEX), Sonja Richter (THE HOMESMAN), Maria Dragus (LICHT) und Louis Hofmann („Dark“). Als junger Siggi Jepsen wird Levi Eisenblätter („Das Pubertier“) zu sehen sein, den jugendlichen Siggi verkörpert Tom Gronau („Neben der Spur“).

Zum Film: Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war. Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, dass die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend…

Die für den Zweiteiler „Landgericht“ frisch mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Autorin Heide Schwochow hat, basierend auf Lenz’ Jahrhundertroman, das Drehbuch verfasst. DEUTSCHSTUNDE ist nach erfolgreichen Filmen wie NOVEMBERKIND oder „Bornholmer Straße“ das fünfte gemeinsame Projekt der renommierten Drehbuchautorin und ihrem Sohn.

Die Dreharbeiten finden bis Mitte Mai an Motiven in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Dänemark statt.

DEUTSCHSTUNDE ist eine Produktion der Network Movie Film- und Fernsehproduktion, Jutta Lieck-Klenke und Senator Film Produktion in Koproduktion mit dem ZDF im Verleih von Wild Bunch Germany. DEUTSCHSTUNDE wird gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der FFA, dem DFFF und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Zwei erste Fotos von den Dreharbeiten sowie das Produktionspresseheft stehen zum Download bereit unter: www.wildbunch-germany.de/press

JUST PUBLICITY hat die Pressebetreuung für DEUTSCHSTUNDE übernommen. Bei Rückfragen wenden Sie sich gern an Anja Oster, Doreen Zimmermann & Hanna Gartenschläger: info@just-publicity.com, Telefon: 030-26 39 59 590.

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Produktionen aus dem Hause Network Movie mehrfach für „Goldene Kamera“ und „Jupiter Award“ nominiert

Hamburg/ Köln 22.01.2018 – Im Januar wurde die Network Movie Film- und Fernsehproduktion gleich mehrfach für begehrte Fernsehpreise nominiert. So verkündete die Jury der GOLDENEN KAMERA soeben ihre Nominierungen in der Kategorie „Bester deutscher Fernsehfilm“. Zwei von drei Nominierungen gingen dabei an Network Movie und ihre Produktionen „Angst – Der Feind in meinem Haus“ (Produzenten Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge) und „Ein Kommissar kehrt zurück“ (Produzenten Wolfgang Cimera, Silke Pützer).

Wenige Tage zuvor wurde bereits Uwe Kockisch in „Ein Kommissar kehrt zurück“ als bester TV-Darsteller national für den JUPITER AWARD nominiert wie auch die Network Movie Produktionen: „Im Knast“ (Produzent Wolfgang Cimera, Producer Catrin Kauffmann) und „SOKO Köln“ (Produzent Wolfgang Cimera, Producer Andrea Rullmann, Florian Strebin) als beste TV-Serie national. Noch bis zum 31. Januar können die Fans für Deutschlands größten Publikumspreis abstimmen, die Jupiter-Verleihung findet am 18. April in Berlin statt. Die Goldene Kamera zeichnet jährlich herausragende Stars & Formate aus. Die Wahl des „Besten deutschen Fernsehfilms“ zählt zu den Königskategorien bei der Verleihung der GOLDENEN KAMERA, die am 22. Februar 2018 in Hamburg verliehen wird.

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Rechtehinweis: © Die Bilder sind honorarfrei in Verbindung mit der Berichterstattung zur jeweiligen Produktion und bei Nennung ZDF und "Name des Fotografen" – Diesen entnehmen Sie den jeweiligen Metadaten des Bildes.

Sendedatum: Premiere auf Filmfest München  Dienstag, 03. Juli 2018, 17:00 Uhr
Länge: 2 x 90'

Sendedatum: ab  Dienstag, 27. März 2018, 18:00 Uhr
Länge: 6 x 45`