Uns verbinden 27 Filme und 16 Jahre intensiver und persönlicher Zusammenarbeit für die ZDF-Krimireihe „Stralsund“.
Wir werden seine Professionalität, sein Charisma, seinen Stil, seinen Humor, seine Geschichten, seine Gesellschaft vermissen.
Wolfgang Cimera: „Wir haben mit Alexander wirklich einen von den Guten verloren – als Schauspieler und als Mensch.“
Seit 2010 verkörperte Alexander Held Hauptkommissar Karl Hidde und hat diese Figur mit seiner Schauspielkunst so besonders zum Leben erweckt hat.
Karl Hidde ist kein Held im klassischen Sinn. Er ist sperrig, misstrauisch, unbequem. Einer, der Menschen taxiert, der Ungereimtheiten vor allen anderen spürt. Hinter der scheinbaren Härte hat auch immer etwas Verletzliches gesteckt. Sein humpelnder Gang mit Prothese war bei Hidde keine Pose – die Verletzung gehörte zu ihm. Er spielte den Schmerz nicht aus. Darin liegt etwas Tragisches. Während andere Figuren nach Erlösung suchen, scheint Hidde gelernt zu haben, mit dem Verlust zu leben.
Dass uns diese Figur nah kommt, liegt an Alexander Held. An seiner besonderen Präsenz. Seiner Lakonie. Seiner Fähigkeit, Widersprüche gleichzeitig existieren zu lassen: Härte und Wärme, Müdigkeit und Kampfgeist, Schroffheit und Loyalität.
Du wirst fehlen.
Gute Reise, lieber Alexander
Am 03. März gab die Deutsche Akademie für Fernsehen die ersten Preisträger*innen der DAfFNE-Auszeichnung 2025/26 bekannt. Darunter sind erfreulicherweise auch Vera und Matthias Weber in der Kategorie „Musik“. Sie gewannen die Auszeichnung für die Produktion „Die Stille am Ende der Nacht“. Eine Besonderheit: In dieser Kategorie gibt es in diesem Jahr zwei Produktionen, die mit einem Preis ausgezeichnet wurden. Aufgrund der gleichen Anzahl an Stimmen wurde außerdem Kyan Bayani für seine Arbeit für „Das zweite Attentat“ geehrt.
Wir gratulieren unseren KomponistInnen Vera und Matthias Weber herzlich zu diesem tollen Erfolg!
Wenn am 17.02. um 18 Uhr die neue Folge der Krimireihe SOKO Köln im ZDF ausgestrahlt wird, ist sie das Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation zwischen der Filmproduktion Network Movie Köln und der ifs Internationale Filmschule Köln.
Das Drehbuch der Folge »Doppeltes Kaliber« stammt von Drehbuch-Absolvent*innen im Bachelorstudiengang Film – im Fokus: eine Geiselnahme in der SOKO. Im Rahmen der Kooperation mit Network Movie Köln hatten die damaligen Studierenden im Unterricht an der ifs den Plot und das Exposé zu der Folge entwickelt.
Initiiert wurde das Projekt von Florian Strebin (Producer, Network Movie Köln), der die Studierenden auch als Dozierender betreute. Die finale Drehbuchfassung der Episode entstand anschließend in kollegialer Zusammenarbeit der Drehbuch-Absolvent*innen des Jahrgangs, die inzwischen ihr Studium abgeschlossen hatten: Keyan Abdollahi, Julia Bettermann, Tim Dude, Hürcihan Gül, Nina Lieverscheidt, Sylvia Sargisyan, Olivia Unruh und Anna Wagner. Redaktionell betreut wurde die Episode von ZDF-Redakteurin Dagmar Ungureit.
Florian Strebin: „Im Rahmen meines Seminars »TV Serienentwicklung« an der ifs habe ich gemeinsam mit den damaligen Drehbuch-Studierenden den Plot für eine Folge der ZDF-Serie SOKO KÖLN entwickelt. Aus dieser intensiven kreativen Zusammenarbeit ist ein Exposé hervorgegangen, das schließlich an den Sender verkauft wurde. Auf dieser Grundlage entstand ein Drehbuch für eine Serienfolge, das von den Autor*innen mit viel Engagement und erzählerischer Kraft ausgearbeitet wurde. Ich freue mich, dass aus unserer gemeinsamen Entwicklungsarbeit ein eigenständiges Werk gewachsen ist, und gratuliere den Absolvent*innen zu diesem Schritt in ihr Berufsleben.“
Auf Einladung des Producers der Folge, Robert Schaefer (Network Movie Köln), konnten einige der Drehbuch-Absolvent*innen im September 2025 beim Dreh der Folge »Doppeltes Kaliber« dabei sein und Regisseur Till Müller-Edenborn über die Schulter schauen.
Robert Schaefer: „Alle acht Drehbuch-Absolvent*innen eines Jahrgangs als Kollektiv ein Buch schreiben zu lassen, war für alle Beteiligten ein gelungenes Experiment. Die Autor*innen haben gezeigt, wie man die SOKO Köln anders denken kann und haben die Grenzen des Formats ausgetestet. Entstanden ist eine ganz besondere Folge, auf die sich alle SOKO-Fans freuen können.“
Bildmaterial zu der Folge erhalten Sie unter pressefoto@zdf.de oder telefonisch unter 06131 – 70-16100.