Der Liebesbuchclub
Eine RomCom mit dem Arbeitstitel „Der Liebesbuchclub“ wird derzeit in Köln, Bonn, Stolberg und Ehreshoven für das ZDF-Herzkino gedreht.
Ausgerechnet in einem Liebesbuchclub treffen zwei Menschen aufeinander, die nicht unterschiedlicher auf die Liebe blicken könnten: Lukas (Jacob Matschenz), ein erfolgreicher Autor von Liebesromanen, versucht, den perfekten romantischen Idealen seiner Bücher auch im realen Leben nachzueifern. Buchhändlerin Fee (Almila Bagriacik) hingegen läuft eher davon, wenn sie romantische Gefühle für jemanden entwickelt, und hat der Liebe längst abgeschworen. Je mehr Zeit die beiden mit Diskussionen bei den wöchentlichen Buchclubtreffen verbringen, desto stärker gerät Lukas‘ sorgfältig geplanter Roman durcheinander. Plötzlich scheint seine neue Hauptfigur verdächtig viel mit Fee gemeinsam zu haben. Und Fee muss sich die Frage stellen, ob sie ihr Herz wirklich für immer verschlossen halten will.
Unter der Regie von Laura Fischer spielen in weiteren Rollen Katharina Thalbach, Ben Münchow, Sky Arndt, Annette Frier, Mirja Boes, Mohammad-Ali Behboudi, Jeannine Michaelsen und andere. Das Drehbuch schrieben Mila Lippke und Julia Neumann. Es produziert die Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH, Köln, Wolfgang Cimera und Catrin Kauffmann. Berit Teschner ist die verantwortliche ZDF-Redakteurin.
Foto: ZDF / Martin Rottenkolber
Eine weitere Auszeichnung gab es für „An einem Tag im September“ bei den diesjährigen „New York Festivals – TV Film Awards“, die am 21.5.2026 im Rahmen der virtuell veranstalteten Storytellers Gala verliehen wurde. Der ZDF/ARTE-Film „An einem Tag im September“ „An einem Tag im September“, nach einem Drehbuch von Fred Breinersdorfer, inszeniert von Kai Wessel, gewinnt Silber in der Kategorie „Feature Films“. Der historische Fernsehfilm blickt auf die Geburtsstunde der deutsch-französischen Freundschaft und thematisiert das erste Treffen der beiden Staatsmänner Konrad Adenauer und Charles de Gaulle. Produzent ist Wolfgang Cimera, Network Movie Köln zusammen mit made in munich content & films GmbH (Produzent: Mark von Seydlitz).Die Redaktion haben Matthias Pfeifer (ZDF) und Julius Windhorst (ZDF/ARTE).
Uns verbinden 27 Filme und 16 Jahre intensiver und persönlicher Zusammenarbeit für die ZDF-Krimireihe „Stralsund“. Wir werden seine Professionalität, sein Charisma, seinen Stil, seinen Humor, seine Geschichten, seine Gesellschaft vermissen.
Wolfgang Cimera: „Wir haben mit Alexander wirklich einen von den Guten verloren – als Schauspieler und als Mensch.“
Seit 2010 verkörperte Alexander Held Hauptkommissar Karl Hidde und hat diese Figur mit seiner Schauspielkunst so besonders zum Leben erweckt.
Karl Hidde ist kein Held im klassischen Sinn. Er ist sperrig, misstrauisch, unbequem. Einer, der Menschen taxiert, der Ungereimtheiten vor allen anderen spürt. Hinter der scheinbaren Härte hat auch immer etwas Verletzliches gesteckt. Sein humpelnder Gang mit Prothese war bei Hidde keine Pose – die Verletzung gehörte zu ihm. Er spielte den Schmerz nicht aus. Darin liegt etwas Tragisches. Während andere Figuren nach Erlösung suchen, scheint Hidde gelernt zu haben, mit dem Verlust zu leben.
Dass uns diese Figur nah kommt, liegt an Alexander Held. An seiner besonderen Präsenz. Seiner Lakonie. Seiner Fähigkeit, Widersprüche gleichzeitig existieren zu lassen: Härte und Wärme, Müdigkeit und Kampfgeist, Schroffheit und Loyalität.
Du wirst fehlen. Gute Reise, lieber Alexander
Unser Video in Erinnerung an Alexander Held: Abschied von einem großen Schauspieler